Über den Wolken – Teil 1

Im Flieger der Air India herrschte bereits eine ausgeprägt asiatische Atmosphäre, was nicht zuletzt von einem hohen Anteil an indischen Fluggästen herrührte. Den Rest des Eindrucks vervollständigten die Dekorationen auf der Außenhülle des Fliegers, die Sitzbezüge in Rot und Safrangelb mit dezenter Musterung und die in Saris gewandeten Flugbegleiterinnen . Es gab aber noch eine Fülle weiterer Details, die deutlich machten, dass der Weg hier für Viele in ihre ferne Heimat und uns fern der Heimat führte. Zum Flug gibt ansonsten nur zu sagen, dass er so angenehm war, wie ein Economy-Class-Flug wohl sein kann und das Personal war auch überaus freundlich und entgegenkommend. In Frankfurt waren wir  am Morgen losgeflogen und bei der Landung in Delhi war es nach 7 Stunden Flug und ca. vier Stunden gegen den Lauf der Sonne bereits Nacht. Am Delhi Airport wurden wir sogleich von einem Flughafenmitarbeiter mit der Frage „Passengers for transit to Kathmandu?“ in Empfang genommen. Von ihm und zwei seiner Kollegen wurden wir dann vom Terminal durch scheinbar endlose Gänge zur nächsten Abfertigungshalle gebracht. Da wir ohne Visum den inneren Flughafenbereich nicht verlassen durften, sind wir danach gleich weiter durch die indischen Sicherheitskontrollen in den Duty-Free-Bereich gezogen und von dort aus nach einem indischen Fast-Food-Essen weiter in den Terminalbereich, in dem wir die kommenden neun Stunden verbringen durften. Viel zu berichten gibt von dieser Nacht nicht, außer dass ich viel Zeit zum Photographieren hatte, die ich auch ausgiebig genutzt habe 🙂

Schlafende am Delhi Airport
Schlafende am Delhi Airport
Laptop charging station
Laptopladestation am Delhi Airport

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Wir sind da!

An dieser Stelle sei erst mal gesagt, dass wir wohlbehalten und ziemlich geschlaucht von der Reise am Ziel angekommen sind.

Mehr gibt es, wenn die geistige Fitness ebenfalls wieder ihren Weg zu uns gefunden hat 🙂

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Geschüttelt, nicht gerührt

Mannometer, war das keine Nacht. Der ICE von Erlangen nach Nürnberg hatte natürlich erst mal Verspätung, was mit einer Viertelstunde aber noch voll in Ordnung ging. Darauf folgte eine gute Stunde des Wartens am Nürnberger Bahnhof, auf dem um diese Zeit (nach Mitternacht) echt die Katz‘ verreckt ist. Ok, war ja auch Mittwoch Nacht.

Weiter ging es dann pünktlich um 1:18 mit einem EuroNighter der ÖBB. Nicht so schnell wie der ähnlich klingende Eurofighter, dafür aber mindestens so komfortabel wie eine Rüttelplatte. Mit Schlafen war deswegen bisher nicht viel. Nebenbei braucht der deswegen gute fünf Stunden für die Strecke von Nürnberg nach Frankfurt, weil er des Öfteren aus unerfindlichen Gründen mitten auf der Strecke stehen bleibt.

Naja, mittlerweile ist es 7:12. Wir sind am Frankfurter Flughafen und haben unser Gepäck bereits eingecheckt. Jetzt werden wir erst mal die Duty-Free-Shops unsicher machen.

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